Die Familie im Zentrum

Hier finden Sie erstklassige Betreuungs-, Bildungsangebote sowie Beratung und Begleitung in allen Lebenslagen. Ziel ist es, unsere Familien zu stärken.
In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kooperationspartnern bietet das Familienzentrum Hasbergen Kurse und Beratungsangebote für Familien, Eltern und werdende Eltern an. Als Begegnungsstätte ist das Familienzentrum für Väter und Mütter, Alleinerziehende oder Paare eine wichtige Anlaufstelle.

Wenn Sie Näheres über unsere schwerpunktmäßige Arbeit erfahren möchten, klicken Sie hier: Die fünf B's.

Die aktuellen Veranstaltungen finden Sie in der Broschüre (erhältlich in der ev.-luth. Kita Kunterbunt) oder hier.

Termine

Hebammen-Sprechstunde

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat findet mit dem offenen Café im Familienzentrum von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr unsere Hebammen-Sprechstunde statt.

Offenes Café

„Was machst Du am Mittwoch?“, „Ich gehe natürlich zum offenen Café ins Familienzentrum!“

Familien-Sprechstunde

Am 1. Mittwoch im Monat findet parallel zum offenen Café unsere Familiensprechstunde statt.

Kinderwagentreff

Liebe Eltern und Kleinkinder,
Wir, zwei Mütter aus Hasbergen, haben eine Kleinstkindgruppe mit anderen Eltern und deren Babys/Kleinkindern im Alter von ca. 6 Monaten bis 1,5 Jahren zum Kennenlernen, Spielen und Beobachten, Singen und Austauschen gegründet. Wir treffen uns donnerstags im evangelischen Gemeindehaus (bei gutem Wetter auch gerne mal draußen).
Wir freuen uns über weitere interessierte Mütter, Väter und Kinder!

Leitung: Anna Wascher und Delia Klahr Tel.: 0160 8130168
kostenfrei



Aktuelle Highlights



Brücken Bauen - 5.-8. Juli 2019

Kosten: Kinder: 65 Euro/Erwachsene: 120 Euro, Kinder bis zum Alter von
einem Jahr kostenfrei
Leitung: Pastorin Maria Beisel, Diakonin Maren Mittelberg
Anmeldung: Pastorin Maria Beisel, Tel.: 05405 6191921 - maria.beisel@evlka.demaria.beisel@evlka.de

Liedergarten – Musik erleben

Liedergarten mit Toni – ein musikalisches Erlebnis für die Kleinsten

„Liedergarten“ heißt eines der neuen Angebote für Eltern mit ganz kleinen Kindern in Hasbergen, das mit Geldern aus dem Bundesprogramm „Frühe Hilfen finanziert wird.Beim Schnuppertermin im katholischen Pfarrheim haben sich 8 Mütter mit ihren Kindern ein Bild gemacht und ich als Leiterin des Familienbüros war auch dabei.

„Hallo, und wie heißt Du?“ lautet die Begrüßung für die kleinen Gäste. Claudia Otten, Musikdozentin aus Hagen hat das Konzept für die heutige Kennenlernstunde entwickelt. Ganz oben auf ihrer Agenda muss „sich Wohlfühlen“ stehen. Wie schafft sie das für die teilnehmenden Kinder – alle weit unter zwei Jahren? Kinder in diesem Alter brauchen neben der vertrauten Person an ihrer Seite – heute waren es die Mütter - die vertraute Umgebung. Das Neue, ob Raum oder Menschen, kann noch schnell Verunsicherung und Angst auslösen. Wie schnell kann es gelingen, diese abzubauen?

Claudia Otten sagt: „Die Kinder sollen mit Spaß und Freude an das Singen herangeführt werden sollen, es soll ihren Alltag bereichern.“ Aus ihrer langjährigen Erfahrung weiß sie, dass durch das Singen in der Gruppe das "Wir-Gefühl" gestärkt wird und letztlich Singen und Zuhören die Gehörbildung schult.

Zur Verstärkung hat sie die Handpuppe Toni mitgebracht. Zusammen singen die beiden den Kindern und Müttern zur Begrüßung ein Lied vor: „Wenn ich morgens ein Liedchen träller, geht das Anziehen gleich viel schneller – Lalalalala“ und „Zack“ - hat sie alle in ihren Bann gezogen. Die Kinder staunen und hören aufmerksam zu. Mit Toni imitiert Claudia Otten Mimik und Gestik. Sie lässt den Toni staunen, Hören, Tanzen und mit dem Finger zeigen. Mit ihrer mitreißenden Art hat sie auch alle Mütter mit im Boot, die mit und für ihre Sprösslinge mitmachen und nachahmen.

Sprechgesang mit vielen Alltags-Bewegungselementen folgen: Augen öffnen, aus dem Fenster schauen, Hurra rufen, Hosen anziehen, Pullover überstreifen. Besonders das „Milch schlürfen“  und Tipp-Tipp-Treppenlaufen hat den jungen Teilnehmern gut gefallen. Sie lachen und erfreuen sich besonders der Wiederholungen. Die Kinder, die schon laufen können, fangen schnell an, mitzutippeln.

Und dann zaubert Claudia Otten ein kleines Haus hervor. Die Kinder sind gespannt, was jetzt kommt. Geräusche nachahmen, Tierstimmen lauschen, Fingerpupen lebendig werden lassen, ein bisschen Verstecken spielen.

Die Musikdozentin hat mit ihrem Konzept ins Schwarze getroffen. Die Kleinen werden immer quirliger und sind freudig dabei und werden zusehends neugieriger.

Sie krabbeln aufeinander zu und nehmen Kontakt auf – klar zu sehen ist auch, dass der Toni ihnen gut gefällt. Die Kinder geben ihm die Hand, fassen ihn an und erleben die Handpuppe als neuen lebendigen Freund.

Schon ist die Zeit verflogen, ein Abschluss-Kreistanz, bei dem die Kleinen staunen, glucksen und krähen, sorgt für strahlende Gesichter bei den Großen.

Danke, Claudia – wir kommen wieder.

Musik ist etwas, was die Kinder elementar anspricht. Und richtig: Ich erinnere mich an Fräulein Müller, meine erste Mathelehrerin. Vor jeder Rechenstunde haben wir gesungen und uns mithilfe der Musik fröhlich ins Lernen eingestimmt. Text und Melodien aus dieser Zeit habe ich bis heute nicht vergessen und den Zugang zum Rechnen hat die Musik für mich erleichtert.

Genau an dem elementaren Erleben setzt Claudia Otten an: „Bei der Elementarmusik wird das Musizieren, das Hören und Sehen, Fühlen und Tasten, die Bewegung und Koordination auf besonders intensiver Weise miteinander verbunden. Dabei wird das Gehirn auf komplexer Weise herausgefordert. Das wirkt sich auch positiv auf das Sprachvermögen aus. Interessant ist z. B. auch, dass Stotterer beim Singen nicht stottern.“

Der erste Liedergartenkurs beginnt am 08. Mai im katholischen Pfarrheim in der Kolpingstraße und endet zu den Sommerferien. Die erste Gruppe startet um 9:00, die zweite um 10:00 Uhr. Dank der Bundesmittel kostet die Teilnahme lediglich 18,00 Euro.

Hier finden Sie das Anmeldeformular >>

Weiterführende Informationen erteilt Katrin Schmidt im Familienbüro unter der Telefonnummer: 05405/ 502-203